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Juli 2005
Überragendes Meldeergebnis: 726 Teams
Münster-Warendorf. Der Boom im Juniorenfußballbereich des FLVW-Kreises Münster-Warendorf ist ungebrochen. Wurde bereits in der Vorsaison 2004/2005 mit 698 Mannschaften eine beeindruckende Rekordmarke erreicht, konnte jetzt erstmals die 700er Schallmauer durchbrochen werden. 726 Juniorenteams werden in der Saison 2005/2006 auf Torejagd gehen. „Das ist für uns alle eine überragende Bilanz“, stellte Kreisjugendausschuss-Vorsitzender Klaus-Peter Ottlik fest und lobte in diesem Zusammenhang die ausgezeichnete Arbeit in den Vereinen des Kreises. „Unsere Clubs dürfen stolz sein auf das, was sie im Jugendbereich möglich machen.“
Die 726 Mannschaften verteilen sich auf die einzelnen Altersklassen wie folgt: A-Junioren 55, B-Junioren 61, C-Junioren 90, D-Junioren 104, E-Junioren 158, F-Junioren 138, Minikicker 56, Juniorinnen 64. Der Spielbetrieb selbst wird auf Kreisebene in insgesamt 93 Gruppen abgewickelt. 18 Teams spielen überkreislich; von der Regionalliga (B-Junioren des SC Preußen Münster) bis hin zur Bezirksliga. Die beiden letzten August-Wochen sind dem Pokalauftakt mit 238 Mannschaften vorbehalten, die Meisterschaftsspiele beginnen anschließend einheitlich am Wochenende 3./4. September.
Nachdem bereits vor einigen Jahren bei den D-Junioren interessante Neuerungen (Qualifikations- und Meisterrunden, Neugruppierungen nach der ersten Serie) eingeführt wurden, gibt es in dieser Altersklasse von der neuen Saison an eine weitere sinnvolle Änderung. Die D-Junioren spielen von 5-m-Raum zu 5-m-Raum auf kleinere Tore (5 mal 2 m). Während die kleineren „Gehäuse“ der Torhütergröße wesentlich eher entsprechen, garantiert das kleinere Spielfeld für die anderen Akteure gleichzeitig mehr Ballkontakte. Beides ist gewünscht, wird ab der Spielzeit 2005/2006 westfalenweit praktiziert, auch im Bereich der Stützpunkt- und Auswahlmannschaften.
Auch bei den E- und F-Junioren sowie im Bereich der Minikicker gibt es über die schon seit einigen Jahren üblichen Neugruppierungen hinaus weitere Änderungen. So werden erstmals im E-Bereich U11- und U10-Spielgruppen gebildet, bei den F-Junioren U9- und U8-Gruppen und schließlich bei den Minikickern U7- und U6-Gruppen. Kreisjugendübungsleiter Bernhard Niewöhner merkte dazu an: „Wir wollen optimale Voraussetzungen schaffen, dafür sorgen, dass in einer noch verstärkten Form Gleichaltrige gegeneinander spielen. Seit einigen Jahren werden die Gruppen zur Rückserie nach Leistung neu eingeteilt. Jetzt sind wir mit der zusätzlichen Altersdifferenzierung noch einen Schritt weitergegangen.“
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