Januar 2003
DFB-Stützpunkt Ostbevern
Es wird erfolgreich Arbeit geleistet

Seit rund vier Monaten läuft am Stützpunkt Ostbevern der Trainingsbetrieb im Rahmen des neuen Talentförderkonzeptes des Deutschen Fußball-Bundes auf vollen Touren. "Die Bedingungen in Ostbevern sind hervorragend, aber das war uns ja von vornherein klar", erinnert Rolf Ortwein an die Kriterien, die bei der Suche nach einem geeigneten Trainingsort gestellt worden waren. Der Münsteraner zeichnet gemeinsam mit Axel Wiening und Thomas Fuchtmann für die Ausbildung der talentiertesten Nachwuchskicker im Fußballkreis Münster-Warendorf verantwortlich. Sie sind beim DFB als Honorarkräfte beschäftigt.

Die gute Zusammenarbeit mit dem BSV Ostbevern wird von Rolf Ortwein ausdrücklich betont. "Wenn überhaupt einmal kleinere Probleme auftauchen, werden diese stets umgehend behoben," freut sich der Trainer über die funktionierende Kooperation. "Wir sind sehr zufrieden."

Auch die Tatsache, dass die meisten Spieler aus dem Raum Münster kommen und jeden Montag zum Training nach Ostbevern fahren müssen, findet Rolf Ortwein nicht weiter tragisch. Im Gegenteil: "Die Jungs haben Fahrgemeinschaften gebildet und sich zum Teil sogar angefreundet. Dadurch hat sich das Verhältnis untereinander auch über die Vereinsgrenzen hinweg deutlich verbessert", gewinnt Ortwein dem Pendelverkehr zwischen der Westfalenmetropole und Ostbevern positive Aspekte ab.

Das Trio Axel Wiening, Thomas Fuchtmann, Rolf Ortwein zeigt sich mit dem bisherigen Verlauf des Stützpunkttrainings mehr als zufrieden. "Alle ziehen wunderbar mit und sind mit viel Engagement bei der Sache", spricht Ortwein den 30 D-Jugendlichen und 24 C-Junioren ein gutes Zeugnis aus. "Durch das gezielte Training in den Bereichen Technik, Taktik und Bewegungsgeschicklichkeit sowie durch die Förderung des Spielverständnisses haben die Jungs bereits tolle Fortschritte gemacht, wie man unschwer in den erfolgreichen Vergleichsspielen mit anderen Kreisen erkennen konnte", erklärt der A-Lizenz-Inhaber Rolf Ortwein. Das führt er vor allem darauf zurück, dass die Jugendlichen in überschaubaren Gruppen gemeinsam mit gleichstarken oder besseren Spielern trainieren.

Allerdings zählt für Rolf Ortwein und seine Kollegen nicht nur die Leistung auf dem Platz. "Wenn die Leistungen in der Schule nicht stimmen, kommt für die Jungs natürlich auch kein Stützpunkttraining in Frage." (Quelle für vorstehenden Informationen: "Die Glocke", Warendorf, Ausgabe vom 15. Januar 2003.)



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